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Reisebericht – Brüssel

“Schnell, schnell! Wir müssen los in die Uni!” – Einer der Hauptsätze der uns diese Reise begleitet hat. Eine Woche hatten wir Zeit uns die Europäische Hauptstadt anzusehen, teilzunehmen an dem Geschehen und unsere zugegebener Maßen riesigen Wissenslücken im Bereich Europapolitik zu füllen. Zu viert hatten wir uns über AirBnB ein großartiges Loft in der Innenstadt ausgesucht, 10 Minuten zu Fuß bis zu unserer Partneruni und direkt am Grand Place gelegen.

Nachdem wir uns mit Lebensmitteln – und die Jungs sich mit belgischem Bier – eingedeckt hatten, machten wir uns auf Entdeckungsreise und waren alle überrascht davon wie schön Brüssel ist. Besonders die schmalen Gassen und Altbauten in der Innenstadt haben einen nachhaltigen Eindruck auf uns gemacht. Die ganze Stadt strahlt in saftigem Grün durch diverse Parks und Beete. Unser zweiter Tag wurde zum SightSeeing-Tag erklärt und wir haben uns mit der S-Bahn auf den Weg zum Atomium gemacht. Die entspannte Fahrt wurde durch eine riesige Gruppe von Pfadfindern allerdings eher um ein Gekämpfe um den eigenen Platz.

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Das Atomium ist riesig, irgendwie atemberaubend! Eine architektonische Meisterleistung, auch wenn ich nicht so recht zu verstehen mag, wie man auf die Idee kommt etwas derart Unpraktisches zu bauen. Beeindruckend ist es trotzdessen.

Ab Montag hatten wir dann von der Uni aus ein relativ straffes Programm, haben Studenten unserer Hochschule aus den anderen Standorten kennengelernt und beschäftigten uns mit den verschiedenen EU-Institutionen, der Machtverteilung, dem Gesetzesprozess und der Rolle der Journalisten in all dem scheinbaren Chaos. Wir hatten Gespräche mit Lobbyisten, sowie Journalisten, mit Professoren und Assistenten. Uns wurde erzählt wie nützlich Twitter in Brüssel sein kann und dann wurde uns wieder erzählt, wie wenig man sich auf Social Media Kanäle verlassen kann was Informationen betrifft. Wir sind auf eine verworrene Art Teil des Europa-Zykluses gewesen – der Tourismus-Teil.

Wir haben Bier getrunken, Sonnenstrahlen genossen, wir haben Gute-Nacht-Lieder gesungen bekommen uns gestritten und trotzdem umeinander gekümmert. Wir sind nachts über Backsteinstraßen gelaufen, haben Mittagessen in uns reingestopft innerhalb von Minuten um zum nächsten Termin zu hetzen – wir haben eine gute Zeit gehabt!

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Unser persönliches HighLight der Tour: Ein exklusives Treffen mit zwei Jungs aus der “Die Partei”, die uns im Parlament herumgeführt haben, ihr eigenes Büro zeigten und mit uns Bier und Gin Tonic tranken in der Parlamentsbar. Wir haben gequatscht und Witze gemacht, uns angehört wie sie in die Politik reingerutscht sind, Geschichten aus dem Politikalltag gelauscht und sehr viel gelacht. Solche Menschen braucht die Welt.

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